Stefan Zweig

Rahel rechtet mit Gott

Gesammelte Werke in Einzelbänden

210 Seiten, Leinen

18,5 x 11,5 cm

Best.-Nr. 4300

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

Sonstiges

Menge
Solange der Vorrat reicht. Gewicht: 0.205 kg

Legenden, Erzählungen von einem beispielgebenden Streben nach einem Ideal, als Mahnwort gegen Gewalt, als Fürspruch der Menschlichkeit, als Forderung auf das Recht individueller und zugleich der Gemeinschaft verpflichteter Freiheit. „Es gibt viele unter uns“, schrieb Stefan Zweig im März 1919 an Romain Rolland, „die sich zum Richter über die anderen aufgeschwungen haben und vornehmlich Jene, die das seltene Glück hatten, im Abseits von allen Versuchungen und Ängsten zu leben. Die pazifistische Idee muss einem Geist der Versöhnung erwachsen, ich schätze den kämpferischen und intoleranten Pazifismus nicht, der von so vielen Leuten praktiziert wird, die ihrer Eitelkeit mit dem Triumph frönen, ›recht zu haben‹.“ Aus dieser Haltung heraus schuf er seine Legenden: die erste 1916 während des Krieges, die zweite 1921 im Ausklingen der Kriegserfahrung, die dritte 1926 in einer Zeit des wieder Ausdruck suchenden Bewusstseins der eigenen Verwurzelung, die vierte 1936, als die Bedrohung ins Unabwendbare wuchs. Die Gestalten hat er aus den Büchern der jüdischen und der indischen Religion entlehnt.

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